Umgang mit mächtigen digitalen Plattformen

Als Schwerpunktthema wird im E-Commerce Report Schweiz 2018 der "Umgang mit mächtigen digitalen Plattformen" vertieft behandelt.

Während man E-Commerce in erster Linie mit Onlineshops verbindet, die im Wettbewerb miteinander den Markt prägen, drängte sich in den letzten Jahren in den Interviews zu dieser Studienreihe ein anderer Typ von Anbietern immer stärker in den Vordergrund: Unternehmen, die keine Onlineshops sind, aber dennoch eine sehr hohe Relevanz für den E-Commerce haben. Wir zählen diese Unternehmen zu den digitalen Plattformen. Der Begriff wird auch häufig von Studienteilnehmern verwendet, wenn auch das Verständnis dazu sehr heterogen ist. Über 30 Namen fallen in den Interviews, am häufigsten Google, gefolgt von Amazon und Facebook.

In den Abschnitten des Vertiefungsthemas werden zunächst der Begriff und die wesentlichen Merkmale von digitalen Plattformen geklärt. Anschliessend werden ihre Potenziale und die Kritik an ihnen behandelt. Es folgen aus der Perspektive individueller Anbieter unter drei Blickrichtungen Erörterungen zu den Möglichkeiten im Umgang mit mächtigen digitalen Plattformen: zunächst die Grundsatzfrage des Mitmachens oder Wegbleibens insbesondere auch bei Plattformen, die gleichzeitig ein Dienstleister und ein Wettbewerber sind, anschliessend die Handlungsoptionen im Fall eines Mitmachens und schliesslich die Potenziale verschiedener Formen von Kooperationen.

Unter Bestellungen/Downloads können die Studie 2018 und alle früheren Studien kostenlos bezogen werden.